Dienstag, 20. Dezember 2016

Das Ende des Tunnels

Kennt ihr das?

Leider passiert mir das seit Monaten immer häufiger. 
Ich unterhalte mich oder sehe etwas an, womit ich mich gerade beschäftige. Dann merke ich wie sich meine visuelle Wahrnehmung verändert und ich mich stärker konzentrieren muss. Recht schnell entwickelt sich das in eine Art Tunnelblick, der sehr anstrengend ist. Der fokussierte Gegenstand wird dann klar, leicht hell umrandet und alles außerhalb verschwindet fast. Die Aufnahmefähig wird sehr gering, als benötig ich alle Energie um ein blödes Ding anzuschauen. Das ist doch bedeppert. 

Ich versuche dann den Fokus zu lösen, was mich nur sehr schwer gelingt. Ich bewege mich, schaue umher oder verlasse die Situation (z.B. Toilette). 

Keine Ahnung wie lange das anhält, 20 Minuten, 1,5 Stunden. Ich bin nur froh wenn das vorbei ist. Danach bin ich dann immer sehr erschöpft und müde. Trotz Ritalin intus, läge ich mich hin, würde ich schnell einschlafen. 

Ich habe das Gefühl, als käme es in den letzten Monaten immer häufiger. Ich muss gestehen, das ich eine leichte Variante davon auch jetzt gerade habe. Aber da keine weiteren Geräusche im Raum sind, lässt es sich aushalten. Ich merke aber schon, das es schwer wird meine Haltung zu verändern und mit dem Schreiben aufzuhören. 

Ich ringe mich jetzt durch.

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